Dinner Controverse

Was Berlin\Disput! als großer Wettstreit der Argumente mit Publikumsbeteiligung mit strengen Regeln und namhaften Disputanten ist, das ist das DinnerControverse in klein und informell: Wir versammeln handverlesene, hochrangige Gäste zu einem kontrovers diskutierten Thema um einen Tisch. Rede und Gegenrede zum Thema des Abends (Zum Beispiel: Können Algorithmen kreativ sein? Ist „Jamaika“ gut für Deutschland? Ist unsere Energiepolitik zukunftsfähig?) bilden den Auftakt. Dann folgt während eines guten Essens eine freie, aber moderierte Tischdiskussion, die später in den informellen Teil übergeht. Wichtig ist die Zusammenstellung der Gäste, die Expertenwissen der verschiedensten Disziplinen einbringen!

Bei unserer Premiere zum Thema: Kann Künstliche Intelligenz wirklich Neues schaffen? saßen Künstler neben Entwicklern des Machine Learning, Komponisten neben Bundestagsabgeordneten, der Urheberechtsexperte zwischen Gehirnforschern und Roboterkonstrukteurem, die Chefredakteurin neben dem Philosophen.

Es war ein gelungener, sehr intensiver Austausch in informeller Clubatmosphäre. Eine offene, interdisziplinäre Plattform im Gegensatz zu den grossen Konferenzen mit immer gleichen Sprechern vor weitgehend zum Zuhören verurteilten Publikum. Unsere Zeit verlangt nach kleineren, ergebnisorientierten Zirkeln. Beim DinnerControverse ist jede/ er gefragt und äussert sich in einem geschütztem, nicht öffentlichen Raum.